Colloquia wurde an der Bangor Universität von
Wales entwickelt um verteiltes Lernen über das Web zu unterstützen.
Colloquia ist auch zur Gruppenarbeit in Firmen geeignet.
Das besondere an Colloquia ist, dass kein Webserver integriert wurde. Sämtliche
Kommunikation läuft auf der E-Mail Ebene ab. Das erleichtert die Arbeit
besonders für Teilnehmer, die nicht über eine ständige Internetverbindung
verfügen. Sämtliche Postings können offline geschrieben werden.
Zum Senden und aktualisieren sind nur kurze Einwählzeiten notwendig.
Lehrende die über das Web Wissen vermitteln möchten können
mit Colloquia Lerngemeinschaften begründen um dann innerhalb dieser
Gemeinschaften Einzel- und/oder Gruppenarbeit durchzuführen.
Für die Projektarbeit in kleineren bis mittleren Gruppen ist Colloquia
ebenfalls geeignet. Ein separater Server wie bei ausgefeilteren Groupware
Lösungen ist nicht notwendig. Ressourcen können wie Bookmarks
behandelt werden, Webseiten lassen sich speichern.
Die Funktionen von Colloquia sind zwar nicht sehr umfangreich, dafür
ist die Software auch für Einsteiger leicht zu bedienen. Eine Grundvoraussetzung
um E-Learning mit Teilnehmern durchzuführen, die keine Kenntnisse dieser
Software besitzen.
Zukünftig ist die Erweiterung der Colloquia-Software um Chat und Video-Conferenz
Funktionen geplant. Weiterhin eine automatische Update-Funktion, die Nutzung
von Colloquia auf PDA-Computern,...
Technische Voraussetzungen:
Betriebssysteme: Windows, Macintosh, Linux, Solaris.
Die Funktion von Colloquia beruht auf einer Java-Virtual Machine, die mindestens
48 MB Arbeitsspeicher und mindestens einen 150 Mhz Pentium-Computer benötigt
um reibungslos zu laufen.