Über 6000 Terabyte ( 6 Petabyte) Daten und mehr als 150 000 ständige
Nutzer des Netzes machen Direct Connect zu einer interessanten Filesharing-Community.
Das System besitzt im Gegensatz zu Napster keine zentralen Server und
ist deshalb nicht so leicht angreifbar wie Napster.
Dennoch muss es Privatpersonen geben, die einen sogenannten Hub betreiben,
einen Netzwerkknotenpunkt. Die erforderliche Software lässt sich
bei Direct Connect downloaden.
Um einen Hub sinnvoll zu betreiben, sollte man über eine Direktverbindung
zum Internet verfügen.
Features der Direct Connect Clients:
- Resume, Wiederaufnahme abgebrochener Downloads
- Chatfunktion für offiziellen Chat (alle Benutzer des Server
können mitlesen)
- private Chatfunktion, direkter Austausch mit einem bestimmten Nutzer.
Etwas problematisch gestaltet sich der Verbindungsaufbau. Einige Server
erlauben nur die Verbindung wenn man selbst 2, 3, 5 oder 10 GB Daten anbietet.
Bisher musste jeder Hub einzeln abgefragt werden, nun ist die gleichzeitige
Abfrage mehrerer Hubs möglich.
In der Regel lässt sich an der Bezeichnung des Hub b.z.w. seinem
Beschreibungstext ablesen, worauf der Schwerpunkt liegt. Einige Hubs sind
auf Spiele fixiert, andere auf spezielle Musik, u.s.w.
Zwei Versionen
Die Software für Direct Connect gibt es in zwei Versionen.
Die ursprüngliche Version von NeoModus ist eine Adware-Version bringt
also Bannereinblendungen mit. NeoModus bietet eine Version für MacOS.
Die Version von Sourceforge ist ein Open Source Projekt und kommt ohne
Werbung daher. Man kann mehrere Hubs gleichzeitig besuchen. Es gibt zahlreiche
Sprachversionen für die Programmoberfläche, auch eine deutschsprachige.